Öl a.Lw.-Malplatte, 15x15cm, 7.-9.11.09, Preis auf Anfrage.
Darauf, dass die liebe Dichterin Rachel doch neugierig auf mein vorenthaltenes Mandala war, habe ich es nochmals etwas überholt, und es ist nun gar nicht mehr so 'daneben'. Es ist inspiriert durch ein spiralförmiges Sonnensymbol auf einem Stein in Gotland (Schweden) aus dem 5.Jhdt.; Eher lineare Motive wie dieses waren in Nordeuropa in der Bronze- und Eisenzeit sehr gebräuchlich. Dieses Mandala hat eine eigenartige doppeldeutige Wirkung durch die drei konkaven und drei konvexen 'Sicheln'. Bemerkte erst nach der dritten konvexen Sichel, dass die Wirkung wahrscheinlich abwechselnd konkav/konvex stärker gewesen wäre, oder alle konkav. Wie dem auch sei; es ist ein Symbol des Lebens und Sterbens, des 'Stirb und Werde!', des Wandels, der Bewegung, des Mondes wie der Sonne... Im Zentrum das Schlangenei, die Hagalrune, das Sechseck... Das Malen genauer Linien und Kontraste erfordert ruhige Hand, und ich halte so oft den Atem an (wie unter Wasser), und sauge mich dann wieder an mit Luft (wie eine Turbine;-), dass es schon zur yogischen Atemübung ausartet. Das ist 'Programm'-Malerei, der Gegensatz zur 'Spontan'-Malerei, wie der eilige Kobold vorhin...